Jasmin und Patrick von Studiolouen haben letzten Oktober ein paar entschleunigende Herbsttage bei uns im Montafon verbracht. Weniger Termine und Ablenkung, dafür Berge vor der Tür und ganz viel gemeinsame Zeit als Familie. In ihrem Blogbeitrag erzählen die beiden, warum ihnen gerade diese Reduktion nach einer vollen Sommersaison so gutgetan hat und warum Minimalismus, Berge und eine Cabin manchmal genau das sind, was Familien wirklich brauchen um wieder Durchatmen zu können.
Für viele ist der Sommer die Zeit, um Urlaub zu machen. Für uns ist der Sommer die Hauptsaison – vollgepackt, hektisch, kaum Raum zum Durchatmen. Umso schöner war es, im Oktober eine Auszeit bei cabinski im Montafon zu genießen. Ein Ort, der entschleunigt, Kraft schenkt und die Familie wieder zusammenbringt.
Wer mit Baby, Kleinkind und Hund verreist, erwartet selten echte Erholung. Meist ist es eher der ganz normale Familienalltag – nur eben an einem anderen Ort. Und doch hat uns der Aufenthalt in der Cabin überrascht: Ruhe, Klarheit und eine Leichtigkeit, die wir lange vermisst hatten. Es war, als würde dieser Ort sagen: „Ihr dürft jetzt mal langsamer werden.“
Schon beim Betreten des Tiny Houses wurde klar: Weniger Dinge bedeuten oft mehr Ruhe. Warme Holzoberflächen, klare Linien, aufgeräumt – alles Wichtige da, nichts Überflüssiges. Ein Raum, der den Kopf mit aufräumt.
Das Hochbett war ein absolutes Highlight, ein kleines Nest unterm Dach mit Dachfenster, durch das man abends die Sterne beobachten konnte. Ein Moment voller Magie, wenn unsere Kinder dort lagen und den Himmel betrachteten.
Auch der Kleinste fühlte sich sofort wohl, hatte genug Platz zum Strampeln und Beobachten. Und wir merkten: Dieser Minimalismus tut uns allen gut.
Ein Ort, an dem Hunde willkommen sind. Für unseren Hund war die Cabin fast wie ein kleines Paradies. Er hatte seinen eigenen Napf, ein gemütliches Hundebett und eine eingezäunte Terrasse, die direkt vom Wohnbereich erreichbar war. So konnte er schnuppern, liegen und die Bergluft genießen.
Am ersten Nachmittag erkundeten wir zu Fuß die Umgebung und standen nach wenigen Minuten direkt vor einer kleinen Kuhherde. Für unsere Tochter war das der Jackpot. Gleich daneben der Bauernhof, von dem alle Gäste erzählen. Wir kauften frische Milch und Käse und damit begann unser Urlaub so nah, so echt, so unaufgeregt, wie wir ihn gebraucht hatten.
Ein wunderschöner Abstecher war der Bio-Bauernhof Kristahof. Der Hofladen ist ein echtes Erlebnis: Hier gibt es nur Bioprodukte und ausschließlich regionale Spezialitäten.
Besonders toll war, dass alle Stalltüren offen waren, sodass wir den ganzen Hof erkunden konnten. Für uns war das ein rundum authentisches Erlebnis, und wir haben natürlich auf Wunsch unserer Tochter hausgemachte Nudeln und Tomatensauce mitgenommen.
Ein weiterer Tag in den Bergen versprach neue Abenteuer. Wir schnürten unsere Wanderschuhe, packten die Babytrage und machten uns mit unserem Hund auf den Weg zum Balbierfall. Während unsere Tochter zwischen den Felsen spielte, schlief der Kleine friedlich in der Trage und unser Hund schnupperte glücklich umher. An unserem letzten Tag unternahmen wir die Wanderung zum Alpengasthaus Rellseck – perfekt für Familien. Der Weg führte durch Lichtungen, goldene Herbstwälder und zu immer wieder kleinen Aussichtspunkten, die wie Postkarten wirkten. Unsere Tochter sammelte Stöcke und erkundete den Wald, der Kleine schlummerte warm eingepackt in der Trage und der Hund schnupperte sich fröhlich durch den Herbst. Oben am Rellseck angekommen, genossen wir das Panorama über das ganze Tal.
Besonders schön war das Lagerfeuer auf dem cabinski-Gelände. Stockbrot, flackernde Flammen, müde Kinder, ein Hund, der zufrieden lag und ein Sternenhimmel darüber.
Diese Auszeit war eine echte Entschleunigung. Das cabinski Montafon ist nicht nur eine Unterkunft – es ist ein Ort, der tut, was gute Orte tun: ruhen lassen, Kraft geben, verbinden.
Wir kommen wieder. Ganz sicher.
Mehr von Jasmin und Patrick findet ihr hier auf ihrer Website.










