Frische Alpenluft, beeindruckende Berggipfel, ein erfrischender Bergsee ganz in der Nähe und idyllische Almen direkt vor der Tür. Der Sommer im Walsertal lädt dazu ein, die Tage einfach draußen zu verbringen. Das hat auch Lysann bei ihrer Auszeit bei cabinski gemacht. In diesem Beitrag nimmt sie euch mit durch ein paar Sommertage wie aus dem Bilderbuch und zeigt euch ihre liebsten Erlebnisse, Ausflüge und Entdeckungen rund um unsere Cabins.
Frische Alpenluft um die Nase, die Berggipfel in Sichtweite, einen erfrischenden Bergsee ums Eck und idyllische Almen vor der Tür – so haben wir uns unsere sommerliche Auszeit im cabinski im Walsertal vorgestellt. Einfach mal wieder den ganzen Tag draußen sein: beim Frühstück oder beim abendlichen Wein auf der cabinski-Terrasse, mit geschnürten Wanderschuhen auf dem Weg zur Breithornhütte, entlang der wildromantischen Lutz zum Gasthaus Rothenbrunnen oder mit Limo und Pommes am Seewaldsee. Die Sommertage nehmen, wie sie kommen, unterwegs sein, wo es uns gefällt und zwischendurch das machen, worauf wir Lust haben.
Mal den Berg hinauf kraxeln, wilde Schluchten mit türkisblauem Wasser entdecken und zwischendrin immer wieder in den See oder den nächsten Bach springen und uns erfrischen – ein Sommer wie früher, als die Tage noch unendlich lang erschienen, man erst zum Abendessen wieder daheim war und ansonsten keine Gelegenheit ausgelassen hat, ins kalte Wasser zu springen. Genauso haben wir unsere Tage im Walsertal verbracht: draußen, ziemlich planlos, aber mit großer Abenteuerlust und Muße, einfach die Landschaft rund um die Cabin zu entdecken.
Eine unserer Touren führte uns von der Mittelstation der Seilbahn Sonntag-Stein über die idyllisch gelegene Sennealpe Steris zur Breithornhütte. Die Sonne stand schon hoch am Himmel, weit und breit war kein Wölkchen zu sehen und die Temperaturen lagen bereits deutlich über 20 Grad, als wir uns auf die gut 10 Kilometer lange Tour begaben.
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen entschieden wir uns direkt nach Verlassen der Seilbahn für den nach rechts abzweigenden, schattigen Weg. Schmale Pfade und später breitere Wirtschaftswege führten uns entlang bunter Almwiesen zur Sterisalpe – ein wahres Kleinod, bestehend aus mehreren kleinen Hütten und einer Kapelle.
Hier schien die Welt noch in Ordnung. Wir waren noch gar nicht so lange unterwegs, aber bei hausgemachtem Joghurt mit frischen Beeren und einer Fädlesuppe im Sterisstüble ließen wir die friedliche Atmosphäre erst einmal auf uns wirken. Ein perfekter Zwischenstopp, bevor es in der Mittagshitze weiterging. Auf dem Höhenweg unterhalb der Wangspitze wanderten wir weiter zur Alpe Oberpartnom. Vorbei an einer friedlich grasenden Kuhherde führte der Weg stetig leicht bergauf bis zur Breithornhütte.
Dort gab es hausgemachten Kaiserschmarrn und ein paar kühle Getränke – genau das Richtige, um uns von den sommerlichen Temperaturen zu erholen.
Anschließend führte uns der Weg leicht absteigend über die Unterpartnomalpe zurück zur Seilbahn Sonntag-Stein. Rund zehn Kilometer, jede Menge Bergpanorama und mehrere ziemlich gute Gründe, zwischendurch eine Pause einzulegen: Genau so darf ein Sommertag in den Bergen aussehen.
Nach dieser wunderschönen, aber in der sommerlichen Hitze auch nicht ganz unanstrengenden Tour entschieden wir uns am nächsten Tag für eine etwas entspanntere Wanderrunde – mit zahlreichen Wasser- und Badeplätzen immer entlang des Wildbachs Lutz bis zum idyllisch gelegenen Alpengasthof Bad Rothenbrunnen.
Ausgehend von der Kirche Maria Geburt in Sonntag-Buchboden führte der Weg wenige Höhenmeter hinunter zum wildromantischen Bergfluss Lutz. Nachdem wir diesen auf einer Brücke überquert hatten, kamen wir nur wenige Minuten später zur Kessana-Schlucht. In mehreren Stufen rauschte das türkisblau schimmernde Wasser über die Felsen hinab in kleine, kesselförmige Schluchten und Gesteinstöpfe.
Von hier führte ein schmaler Pfad durch den Wald direkt zum Alpengasthof Bad Rothenbrunnen. Doch bevor wir dort einkehrten, erfrischten wir uns erst einmal im wirklich eiskalten Wasserbecken des Matonabachs.
Frisch gestärkt mit warmer Suppe, leckerem hausgemachtem Kuchen, vielleicht auch ein oder zwei Kugeln Eis und einem kühlen Getränk im Magen, machten wir uns anschließend auf die Suche nach einer schönen Badestelle an der Lutz. Dort ließen wir den Tag entspannt bei kurzen, aber knackig kalten Abkühlungen und in der wohlig warmen Abendsonne am steinigen Ufer der Lutz liegend ausklingen.
Erst danach ging es zurück zu unserem Auto nach Buchboden – mit Vorfreude auf eine nächtliche Saunasession in unserer Cabin bei Vollmond, sternenklarem Himmel und Blick auf das Bergpanorama des Walsertals.
Auch den nahegelegenen Seewaldsee haben wir an keinem unserer Tage im Walsertal ausgelassen. Raus aus den Wanderschuhen, Schlappen an und Badesachen geschnappt hat es uns zumeist auch direkt an den nur ca. 30–40 Minuten zu Fuß entfernten, idyllisch zwischen Bergen gelegenen Seewaldsee gezogen. Dort haben wir den ein oder anderen Abend bei Pommes und Limo auf dem Badesteg die letzten Sonnenstrahlen des Tages genossen, sind juchzend ins kühle Nass gesprungen oder sind mit ein paar Schwimmzügen in der morgendlichen Ruhe am See in den Tag gestartet.
Ein Sommer im Walsertal, wie er im Buche steht: eine gemütliche Cabin mit Blick auf die Berge, den ganzen Tag an der frischen Luft, schöne Wanderrouten vor der Tür und immer einen See oder Bach in der Nähe – einfach nur herrlich!
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